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Fotos
2005 (alle Rechte liegen bei der CVJM/F Aesch) |
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oder komm und schau mal in der Jungschar vorbei, auch live und nicht als Bild!
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Herbstlager
01.10. - 08.10.2005
Herbstlager 2005 Rigi Klösterli (SZ)
Diesmal nicht soviele Fotos, sondern nur ne kleine Auswahl. Mehr Fotos sind am Jungschiabend, am 11.11.2005 um 19:30 beim Steinackerhaus zu sehen. Dafür, darf ich euch viel Text (merci an Michi Erne) zu den Bildern liefern.
Viel Spass.
1. Tag Hela 05 (01.10.2005)
Nach dem wir im wahrscheinlich ältesten und unkomfortabelsten Wagen der SBB nach Arth-Goldau gefahren sind, stiegen wir in die Zahnradbahn um. Mit ihr fuhren wir durch das malerische Gebiet der Rigi steil den Berg hinauf bis zur Haltestelle „Rigi Klösterli“. Zuerst einmal assen wir den Lunch, auf dem Sportplatz eines anderen Lagerhauses. Wir mussten ihn danach wieder sauber wischen. Nach einem ersten Sportblock mit norwegischen Disziplinen (Langlaufen mit Holz Skiern etc.) war es endlich soweit und wir konnten das Lagerhaus beziehen. Zu Beginn verirrten sich einige in dem verwinkelten Haus, nach einigen (durch das Wetter erzwungenen) Hausspielen kannten wir uns aber bestens aus. In diesem Lager drehte sich unsere Geschichte um den Jungen Selmer, der im besetzten Norwegen des Zweiten Weltkrieges wohnte. Am Abend gab es dann noch eine Einführung in die Kartenkunde, welche uns das ganze Lager hindurch begleitete.
2. Tag Hela 05 (02.10.2005)
Da wir nicht wie geplant sehr früh (04:30) aufstanden und auf die Rigi Kulm marschierten, konnten wir ausschlafen. Dies da das Wetter einfach gesagt schlecht war. Schneefall wechselte sich mit Regen ab. Dazu kamen noch Nebel und Kälte. So verlegten wir das Abkochen nach drinnen und spielten das „Spiel ums Essen“ im Haus. Die Kinder hatten trotzdem viel Spass. Nicht zuletzt da sie aus dem „Gefängnis“ der Deutschen leicht aus brechen konnten, und die Wärter nicht allzu unbestechlich waren. Am Nachmittag mussten wir uns dann doch noch sportlich betätigen. Wir liefen einen ersten OL (Orientierungslauf) und konnten die am 1. Tag erlernten Dinge praktisch umsetzen. Zum Glück war das Wetter nicht mehr so schlecht. Die Landschaft war aber schon teilweise mit einer dünnen Schneeschicht überzogen. Ein winterliches Gefühl. Am 2. Oktober!
Das Nachtspiel mussten wir, auch Wetterbedingt, grossenteils drinnen durchführen. Die Kinder mussten dem Roten Kreuz helfen und die Gefangenen der Deutschen befreien. Sie meisterten diese Hürde mit Bravour und konnten alle „Gefangenen“ aus der Speisekammer des Hauses befreien.
3. Tag Hela 05 (03.10.2005)
An diesem Morgen wollten wir einen zweiten Versuch starten und den Sonnenaufgang auf der Rigi geniessen. Leider machte uns das Wetter wieder einen Strich durch die Rechnung. Bevor es ein Morgenessen gab, hatten wir einen (kurzen) Gottesdienst mit dem Thema „Danken“. Den Kindern viel ausserordentlich viel ein und dank den kurzweiligen Theatern spürte niemand den noch leeren Magen.
Am späteren Morgen gab es ein Geländespiel in dem die 2 Gruppen das Ziel hatten, den gegnerischen Wasserbecher zu sprengen. Dagegen konnte man sich wehren in dem Mann den Becher vergrub und mit verschiedenen Materialien schützte. Nach dem wir die Becher mit den Krachern „gesprengt“ haben (mit einem grossen Sicherheitsabstand versteht sich) mussten wir nachschauen, ob die Becher noch unversehrt waren. Einer hat es leider nicht überstanden.
Den Nachmittag nutzten wir um zu Basteln und unsere Lagertshirts zu gestalten. Auch konnten marmorierte Karten hergestellt werden. Danach stank es zwar im ganzen Haus nach Lösungsmitteln, aber die Karten sahen gut aus.
4. Tag Hela 05 (04.10.2005)
Da das Wetter sich laut Prognose erst gegen Ende der Woche bessern würde verschoben wir die Tageswanderung um einen Tag.
Dafür, dass die Prognosen schlecht waren, war der Himmel erstaunlich blau. So konnten wir unseren Zweiten OL, einen Sternorientierungslauf um genau zu sein, problemlos durchführen. Erst im Verlauf des OLs zogen Nebelschwaden aus dem Tal hinauf und fertig war es mit dem Sonnenschein. Trotzdem fanden alle wieder sicher zurück.
Den Nachmittag nutzten wir für das „Börsen-Game“. In dem es darum ging eine Stadt zu bauen. Um an Geld zu kommen musste man verschieden Posten bewältigen. Das Geld konnte man auf der Bank in (meist) gewinnbringende Aktien anlegen. Am Abend gab es noch ein witziges Spielturnier mit Disziplinen wie: Ballone zertrampeln oder aus einem fast vollständigen Alphabet EIN Wort zu bilden. Dieses musste man danach auch noch Pantomimisch darstellen. Eine witzige Sache!
5. Tag Hela 05 (05.10.2005)
Endlich war das Wetter besser. Der Nebel blieb weiter unten und wir konnten die Tageswanderungen durchführen. Es gab eine kleinere und eine grössere Route mit mehreren Gipfeln. Beide führten von Rigi Klösterli über die Scheidegg nach Vitznau. Vor allem der letzte Abstieg (unter Zeitdruck durch die letzte Bergfahrt der Rigibahn) ging in die Beine. Aber schlussendlich schafften es beide Gruppen und konnten die anschliessende Dusche geniessen. Einziges Problem auf der Wanderung waren die vielen gesperrten Wege aufgrund von Hangrutschen. Schlussendlich fand sich aber immer ein Weg.
An diesem Abend gab es ein Wahlprogramm zwischen Nachtspiel, Kartenschreiben oder Gesellschaftsspielen.
6. Tag Hela 05 (06.10.2005)
Auch dieser Tag war geprägt von schönem, sonnigem Wetter. Nach einer kurzen Ausbildung konnten alle Gruppen ihre eigene „Zeltstadt“ bauen inklusive einer Feuerstelle. Diese konnten sie auch nutzen um die Cervelats und die Kartoffeln zu braten. Es war wieder einmal sehr lecker. Am Nachmittag gab es eine Schatzsuche mit Hilfe von selber gezeichneten, skizzenhaften Karten, so genannten Krokis. Nach dem, wie immer guten Nachtessen, gab es einen Nacht-OL. Das Ziel war eine selber gebaute Seilbrücke bei der, nach dem überqueren, am Lagerfeuer feine „Schoggibananen“ gemacht wurden. Die Stimmung am warmen Feuer war ausserordentlich gemütlich.
7. Tag Hela 05 (07.10.2005)
Und schon kam der letzte ganze Tag. Es gab diesmal nicht nur einen Bunten-Abend sondern einen ganzen Bunten-Tag. Während des ganzen Tages konnten die einzelnen Gruppen Punkte sammeln welche sich am Abend ausbezahlt machten. Da am Bunten-Tag auch ein gutes Essen mit dazugehört konnten wir uns richtig freuen. Denn wir wurden schon die ganze Woche mit gutem Essen von unserer Küche verwöhnt. Aber die Küche konnte sich, erstaunlicherweise, noch einmal selber überbieten in dem sie Pommes (aus der Friteuse) und Hamburger zubereiteten. Den Kindern schmeckte es riesig. Nach dem Essen begann sofort der Bunte-Abend mit verschiedenen Vergnügen. Es gab eine Karaoke-Bar mit vielen feinen Drinks von ausgezeichneten Fachleuten. Zudem gab es eine Spielhölle mit Casino, Armdrücken und anderen spielen. Um sich zusätzliches Geld verdienen zu können, konnten die Kinder in der Küche abwaschen und sagenhafte 150 Franken in 10 Minuten verdienen. Der Bunte-Abend war wie immer schnell vorüber.
8. Tag Hela 05 (08.10.2005)
Der allerletzte Tag mit nochmals schönem Wetter begann. Die Sachen wurden zusammengepackt. Das Team putzte das Haus während sich die Kinder noch einmal auf dem Spielplatz austoben konnten. Nach dem das Haus abgegeben, alles Gepäck nach oben gezogen war, assen wir noch einen Lunch neben dem Haus. Wir konnten sogar noch einen Alpabzug live miterleben. Unser Gepäck am Strassenrand blieb zum Glück verschont. Nun ging es zurück nach Aesch. Die Eltern erwarteten die glücklichen aber müden Kinder und auch dieses Lager war zu Ende.
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